Es ist ja auch letztendlich ... nichts zum Sehen, 2003

Es ist ja auch letztendlich … nichts zum Sehen, 2003 Diplom

Die Arbeit thematisiert den medizinisch durchgeführten Schwangerschaftsabbruch bis hin zur gynäkologischen Routine-untersuchung, gesehen im Rahmen von Kontrolle und Konstruktion weiblichen Selbstverständnisses. Die Präsentation umfasst Aufnahmen von Untersuchungs- und Operationsstühlen, einem Wartezimmer und einem Aufwachraum. Dazu gehört eine Tonaufnahme, in der die Stimme einer Gynäkologin die technischen Abläufe von Routineuntersuchung, instrumentellem und medikamentösem Schwangerschaftsabbruch erläutert. Der Raum ist schmal und eng. Ton und Bildebene sind einander gegenübergestellt, der Betrachter bewegt sich genau dazwischen.